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Mallorca mit dem Bike
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Tips und Infos von WildStar Fans für WildStar Fans-
Hallo zusammen,

für all diejenigen, die sich dafür Interessieren mal mit dem Bike nach Mallorca zu fahren, habe ich hier einige Infos und Tips zusammengetragen.

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- 2003 gab es die "Bike Tour Mallorca" der WildStar Fans, eine Idee von Andreas H. der mit seiner WildStar damals noch auf Mallorca lebte und extra zum Treffen in Passau angereißt war. Ca. 25 WildStar Fans mit ihren Bikes auf Mallorca, das war doch was. Sie fuhren direkt vom WildStar Treffen in Passau bei München nach Barcelona um von dort mit der Schnellfähre nach Mallorca überzusetzen. Das ich mir das nicht entgehen lassen durfte war klar. Allerdings fuhren meine Frau Maria und ich schon einige Tage vorher mit dem Bike bis Sete in Südfrankreich und nahmen von dort aus die Fähre nach Mallorca ( diese Fähre ist nicht mehr in Betrieb ). -
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Hier  ein Bericht von Andreas über die Bike Tour Mallorca 2003
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Da diese "Mallorca Tour" bei allen super ankam, kam Andreas H. ein Jahr später auf dem WildStar Treffen 2004 in Eichstetten auf die Idee mal so in die Runde zu fragen, "hättet ihr Lust auf ein WildStar Treffen auf Mallorca". Klar, das da die Menge jubelte. So ein Angebot bekommt man nicht alle Tage. Gesagt, getan, wurde dann von Andreas das WildStar Treffen 2006 auf Mallorca durchgeführt. Es wurde ein voller Erfolg. Für viele war es ein unvergessliches Erlebniss, das nicht so leicht zu toppen ist.
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Anreise :
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Ich würde immer die Anreise und (wenn es die Zeit erlaubt) auch Abreise auf "Gummi" - mit Zeit - empfehlen. Hin über Südfrankreich - zurück über Andorra. Ansonsten gibt es ja auch noch den relativ preiswerten Reisezug via Narbonne. 
Du (ihr) erlebt auf der Reise hin und zurück tolle Landschaften und viele Eindrücke, die dann den gesamten Urlaub ergeben. 
Übernachten kann man unkompliziert und preiswert in den ETAP oder Formula1 Hotels, die es überall ja gibt. Das spart Gepäck (Zelt usw.) und man hat etwas Komfort. 
Die Fähre (Empfehlung: Schnellfähre !) rechtzeitig buchen - möglichst über ein Reisebüro - und dabei etwas feilschen - es ist immer was drin  . 
Wenn ihr noch kein Quartier auf Malle habt: La Concha Park Paguera - Dieter und Heidi einen schönen Gruß bestellen.
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Die Berliner haben es 2006 so gemacht, Berlin-Barcelona-Berlin.
Sie vorn und die Bikes hinten in einem Reisebus.

http://www.moto-shuttle.de

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Oder das Bike per LKW transportieren
und den Flieger nehmen.

www.mallorca-transporte.com

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Hinfahrt mit dem Autoreisezug: Von Neu Isenburg nach Narbonne dann bis Barcelona, von dort aus mit der Schnellfähre nach Palma. 
Rückfahrt nur per Motorrad, von Barcelona über Perpignan, Montpellier,Nimes, Orange,Valence, Chambery, Annecy, Geneve, St. Claude, Besancon, Belfort, Mulhouse- dann Frankfurt. 
Fazit: Hinfahrt war zu stressig, man steht unter Zeitdruck wegen pünktlicher Erreichung der Fähre. 
Die Rückfahrt ohne Autoreisezug war viel schöner, vor allem die Gegend um Orange. Hotels für die Rückfahrt, zu empfehlen Ibis Hotels.
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Unterkünfte auf der Hin/Rückfahrt: 
Es gibt in Frankreich jede Menge preiswerter Hotels, die für solch ein Vorhaben gut genug sind (Ibis, Formula1, usw.) Eigentlich muß man nicht vorbuchen, da diese Hotels stets freie Zimmer haben. Auch ein Vorteil, bei den meisten dieser relativ einfachen und zweckmäßigen Häuser kann man jederzeit mit Karte einchecken. 
Man sollte sich mehrere Tage Zeit für die Hinreise und Rückreise nehmen und dies in den Urlaub integrieren. Es gibt in der Schweiz, Italien, Frankreich und in Andorra viele tolle Gegenden abseits der Autobahnen. 
Wichtig bei Autobahnfahrten: Kleingeld für Mautgebühren dabei haben. Geht aber auch mit Karte. 
Kreditkarten: EC ist nicht überall - besser Master oder Visa.
Fähre: 
Die Fähre stellt oftmals ein großes Problem dar. Zum einen ist es ratsam in der Hauptreisezeit vorzubuchen und sich die Fährpassage zu sichern. Das macht jedes Reisebüro ( !!! da ist immer Luft - also Preise verhandeln). 
In der Regel kommt man aber mit einem Bike auch immer mit. 
Besser ist die Schnellfähre (ca. 4 Stunden) ----- die acht Stunden der anderen Fähre sind strapaziös. 
Man sollte rechtzeitig in Barcelona sein und die Passage verifizieren, hat dann aber genügend Zeit etwas von Barcelona zu sehen. Auf dem Fährparkplatz zum einchecken ist noch nie was weggekommen, also kann man die Wartezeit (oftmals über 3 Stunden) auch mit einem Spaziergang auf dem "Ramblas" verkürzen.

Ausgangspunkt :
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Paguera ( ist nicht Ballermann, aber auch nicht gerade trostlos und hat eine sehr gute Infrastruktur ).
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Hotels :
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Eigentlich Alle. Es ist schwer das eine oder andere Hotel zu empfehlen - der Preis spielt hier die Musik - insbesondere, wenn man direkt bucht. 
Eine Bike Tour ist ja keine Pauschalreise. 
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Essen :
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Wenn ihr in Peguera Essen gehen wollt, wir ( meine Frau und ich ) haben die Erfahrung gemacht, das die Restaurants direkt zwischen Boulevard und Meer ziemlich teuer sind und nur kleine Portionen anbieten. Gut und günstig Essen könnte ihr in der Straße "Carrer dels Tarongers" ( parralell zum Boulevard ) im LOS POETOS gegenüber vom Hotel Linda Park.
In den außerhalb gelegenen großen Restaurants (oft an Haupstrassen) und dann das MENUE DEL DIA nehmen -- ist immer gut, in mehreren Gängen und preiswert.
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Mallorca ist so vielfältig und multikulti, daß hier jeder auf seine Kosten kommen kann. Meidet die Restaurantes in den Touristenorten, die deutsche Speisekarten parat haben und Euch angebliche inseltypiche Speisen andrehen. 
Viel besser ist es unterwegs in einem kleinen Dorf die "Bar" zu besuchen und dort was zu sich zu nehmen. Es gibt fast überall (ist Gesetz) das "Menue del Dia". Lohnt sich fast immer und sollte nicht mehr als 12 € - mit mehreren Gängen - kosten. Dort, wo um die Mittagszeit (13 - 15 Uhr) die meisten Transporter stehen, ist es stets am besten  - denn auf Malle geht die Arbeiterschaft ins Restaurant. 
Mediterane Küche - so wie oft beschrieben leicht und gesund - habe ich in meiner Zeit sehr selten bekommen....... 
Fragt nicht nach Deutschem Bier - "Cerveza" ist ohnehin stets so kalt, daß man den Unterschied kaum merkt. 
Kaffee mit Milch - Café con Leche ist Nationalgetränk. Ein "Cortado" ist der "abgeschnittene" also mit halbsoviel Wasser --- immer gut.

Bikertreffs :
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Bikertreffs sind eher rar bzw. ändern sich laufend. Eventuell Sonntag vormittag am Restaurante Barandea (auf der Hafenmole unterhalb der Kathedrale).
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Touren :
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Küstenstrasse 710
Sa Calobra
Stausee Gorg Blau
La Victoria
Cap Formentor

Autobahnen meiden - die kleinen Strassen haben viel mehr Reiz.

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Auf Mallorca selbst, sollte man unbedingt den Strand von Es Trenc besuchen, auch Sa Calobra, Formentor und mindestens 1x die Küstenstrasse von Andratx nach Port de Pollenca fahren. Das Bergstädtchen Valldemossa ist auch sehr schön. 
In jedem Fall einmal Palma (aber nicht über Mittag oder Sonntag da ist vieles richtig zu - selbst die Auslagen im Schaufenster sind mit einer Jalausie verschlossen).

Sehr schön und toller Blick über Palma: Schloss Belvedere oder noch besser die "Na Burgesa" (Autobahnabfahrt Genova). 

Immer wieder (!) die Küstenstrasse C 710 von Andraitx nach Soller und dann weiter über die Stauseen (Cubér und Gorg Blau - heißt übrigens "Blauer Georg" -- blau heißt auf mallorquin blau) nach Inca. Meer und Berg in REINKULTUR. 

Nach Alaro und dann auf den Berg "Puig de Alaro". Die "etwas schwierige Strasse" endet bei einem Gasthof (Es Verger) der die besten Lammschultern der Insel aus dem Steinbackofen anbietet. Tolles Ambiente und gute Preise. Wer Lamm nicht mag sollte dieses Mal trotzdem probieren. 

Cap Formentor über Pollenca - einfach nur "geil". Auf dem Rückweg unbedingt Port Pollenca besuchen und wenn Zeit ist, zur "Erimita de Victoria" fahren. Dort ist ein gutes Restaurante. 

Über Galilea (dort an der Kirche in der kleinen Bar "Paraqual" unbedingt "Tapas" probieren), Puig Punyent zur "Finca LA GRANJA" - interessant. Zurück über die Küstenstrasse 710 Banyalbufar (Cafe de Belavista) oder Estallencs besuchen. 

Ausflüge :
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Baden : Es Trenc (aber nicht auf Parkplatz parken - den kauft ihr sonst...).
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Allgemeines :
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Keine Angst vor den Spaniern (Mallorquinern) - es sind nette Leute und "Motoristas" sind gern gesehen - im Gegensatz zu den zahlreichen "Bycycleristas" - den Radfahrern .

Polizei :
Die Guardia Trafico ist die Verkehrspolizei. Oftmals kommt man gut - bei Problemen - mit denen klar, wenn man besonders höflich und einsichtig ist. Die sind allgemein lockerer als "andere". 
Wer mit der Guardia Civil zu tun bekommt, sollte besser gleich einen Anwalt zu Rate ziehen. 
Die Guardia Local ist die Ortspolizei und ebenso zu behandel, wie die Trafico. 

Auf den Balearen wird Catalan gesprochen. Das ist eine dem Spanischen verwandte eigene Sprache (daher auch viele Doppelnamen : Paguera/Peguera , Playa/Platja usw.). Ist so, wie bayrisch platt und norddeutsch platt. 
Mit deutsch kommt man weit, mit englisch weiter - am besten aber immer etwas spanisch probieren .... das wird honoriert. 
Holá, que tal = Hallo, wie geht´s 
Dos Cerveca, por favor = Zwei Bier, bitte 
Buen Dia = Guten Tag (am morgen) 
Buenos tardes = Guten Tag (am Mittag) 
Buenos noches = Guten Abend 
La Cuenta, por favor = die Rechnung, bitte 
Quanto esto ? = was kostet das ? 

Ach so ............. , versucht nicht den Ballermann am Abend zu besuchen - der ist dann geschlossen, weil es nur eine kleine Standbude ist. Das wissen scheinbar die Wenigsten ............... 
Allerdings ist die Schinkenstrasse oder auch die Bierstrasse an Playa de Palma einen Besuch wert. 
Wer es gern englisch mag sollte nach Magalluf fahren - Ballermann very britisch  :-)


 

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